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Sechs Tipps, um mit dem Ausmisten anzufangen


Sechs Tipps, um mit dem Ausmisten anzufangen - Deine klare Linie

Bereit zum loslegen?

Oder doch noch nicht so ganz?

Keine Sorge, es muss nicht sofort der große Wurf oder das radikale Ausmisten sein.


Auch in 15 Minuten kannst du einen großen Unterschied in deinem Zuhause machen.


Anstatt diese 15 Minuten mit Überlegen und Zweifeln zu verbringen, habe ich hier sechs Tipps und Ideen, die dir helfen, tatsächlich anzufangen.


Extratipp:

Zu einem Thema solltest du dir vorher schon Gedanken machen:

Was machst du mit den aussortierten Sachen und wie setzt du das konkret um?

  • Wo bringst du die Sachen hin?

  • Wie sind die Öffnungszeiten?

  • Wie kommst du dahin?

Ich empfehle immer spenden oder recyceln. Einzelne, wertvolle Teile zu verkaufen ist natürlich ok , aber für jedes einzelne Teil den perfekten Empfänger zu suchen, macht echten Fortschritt unnötig schwer. Mehr zum Thema kannst du hier nachlesen.


1 - Keine Perfektion erwarten

Zu hohe Erwartungen können dich blockieren. Dein Ziel ist kein Nachher-Foto, sondern ein Zuhause, das besser funktioniert und dein Leben leichter macht.

Dafür brauchst du keine Perfektion.

Überlege dir stattdessen, was dir wirklich helfen würde und auch, was du im normalen Leben überhaupt aufrecht halten kannst. Wenn du zu viel willst, führt das in der Realität oft dazu, dass nichts passiert.

Ein alter Pappkarton für deine Stifte oder Medikamente oder Briefumschläge ist besser, als dass diese Sachen an diversen Plätzen in der Wohnung rumfliegen.

Erfolgs-Tipp beim Ausmisten: Kleine Schritte machen - Deine klare Linie

2 - Kleine Schritte machen

Auch Aufgaben, die zu groß und komplex erscheinen, können dich blockieren. Denk nicht an das ganze Haus, sondern an die Kiste, die jetzt vor der liegt.

Behalte dein Ziel vor Augen, suche einen kleinen Bereich aus, stell einen 15-Minuten-Timer und lege los.

Nimm jedes Teil in die Hand und entscheide:

  • Ist es Müll? Dann kommt es sofort in den Müllsack.

  • Willst du es spenden/verschenken/verkaufen? Lege es in einen Karton dafür

  • Gehört es woanders hin? Sammle diese Sachen an einem Platz und räume sie am Ende weg.

  • Bleibt es hier? Dann lege es wieder zurück.

Wenn es gut läuft, hänge noch 15 Minuten oder mehr dran.

Achte aber darauf, dich nicht zu überfordern. Anstatt bis zur Erschöpfung weiter zu machen, solltest du lieber aufhören, so lange du dich noch gut fühlst - so behältst du die Motivation, morgen weiter zu machen.

Du darfst aber auch ohne schlechtes Gewissen aufhören.


3 - Mit Abfall anfangen

Geh durch deine Wohnung und sammle Abfall ein, zum Beispiel alte Zeitungen, leere Packungen oder kaputte Batterien oder Glühbirnen, die du schon längst zum Laden bringen wolltest. Zum Müll gehören auch abgelaufene Lebensmittel oder Medikamente, vertrocknete Zimmerpflanzen oder kaputte Kleidung.

Indem du dich auf Müll beschränkst, musst du keine schwierigen Entscheidungen treffen, was geht und was bleibt. Außerdem ist klar, dass die Sachen sich nicht zum Spenden oder Verkaufen eignen, es ist schließlich Müll. Dank deiner Vorbereitung (siehe Extratipp) weißt du auch genau, wohin damit.

Beschränke dich in der ersten Runde auf Dinge die offen rumliegen oder die du sehen kannst, ohne in Schränken oder Schubladen zu graben. Später kannst du dann auch den Müll zusammen suchen, der nicht so offensichtlich zu sehen ist.


4 - Schnelle Aufräum-Runde

Nimm dir einen Wäschekorb, sammle alles ein, was am falschen Platz liegt und bring es zurück. Wenn Dinge immer wieder irgendwo rumliegen, überlege wo ein guter Platz dafür ist ("gut" bedeutet sinnvoll und leicht zu erreichen).

Welche 21 Teile kannst du jetzt aussortieren - Deine klare Linie

5 - 21 Dinge aussortieren

Geh durch die Wohnung oder konzentriere dich auf einen Bereich und suche 21 Dinge, die aussortiert werden können. Es können auch mehr sein, aber 21 genug, dass du mit einem guten Gefühl aufhören kannst, aber nicht so viele, dass es dich überfordert.

Schaffe die Dinge so schnell wie möglich aus dem Haus, sonst finden sie schnell ihren Weg zurück.


6 - Im Bad anfangen

Wenn es dir um einen bestimmten Bereich geht, darfst du natürlich dort anfangen. Wenn du nicht sicher bist, wo es losgehen soll, empfehle ich das Bad: Es ist in der Regel nicht zu groß, so dass du schnell einen Unterschied bemerktst. Die Sachen im Bad sind Gebrauchsgegenstände, für die Entscheidungen einfacher fallen, als für sentimentale Dinge. Du kannst schon bald jeden Tag in einem aufgeräumten Bad beginnen und das ist einfach ein schönes Gefühl .

Ein Tipp zu Pflegeprodukten, die du nicht (mehr) nutzt: Wenn du dich nicht sofort entscheiden kannst, sie auszusortieren, gib ihnen noch eine Chance: Stell sie gut sichbar hin und benutze sie ganz bewusst in den nächsten Tagen. Es fühlt sich nicht gut an und du willst sie eigentlich nicht nutzen? Dann kommen sie weg.


Wie geht es weiter?

Natürlich bleibst du dran und sorgst Schritt für Schritt für mehr Ordnung.



Dieser Beitrag wurde zuletzt am 29.02.2024 überarbeitet.

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Ich bin Anna-Lena, deine Ordnungs-expertin aus Kassel.

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