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Ordnungs-Idee: Entscheiden, was beim Aufräumen zusammen gehört

Entscheiden was beim Aufräumen zusammen gehört - Deine klare Linie

Manchmal stolpere ich über eine Ordnungs-Idee, die mir so gut gefällt, dass ich sie hier mit dir teilen möchte. Heute geht es um die Idee von „Family, Cousins and Co-Workers“. Sie stammt von der amerikanischen Ordnungs-Influencering iOrganize (hier ist ihr Youtube-Kanal: klick.


Worum geht es?

Oft steht man beim Aufräumen vor der Frage: "Wohin damit?"

Wo soll ich es aufbewahren?

Wie kann ich entscheiden, was beim Aufräumen zusammen gehört?

Dabei geht es zum einen um große, grundsätzliche Entscheidungen dazu, wie du deine Wohnung organisieren möchtest. Ist das geklärt kommen aber noch hunderte kleine Entscheidungen dazu.

Und um die geht es bei der Frage nach Familie, Cousins und Kollegen.

Mit dem Teil in der Hand überlegst du, wer seine Cousins, Kollegen oder Familie sind und entscheidest dann, bei welchen davon es wohnen soll.


Mit ähnlichen Sachen zusammen lagern

Die ersten beiden Kategorien richten sich nach der Art der Sachen.


Familie

Bei der Familie geht es um Dinge, die sich sehr ähnlich sind.

Verschiedene Socken zum Beispiel oder deine Küchenmesser. Räumst du Socken oder Küchenmesser auf, dann legst du sie wahrscheinlich automatisch zu den anderen Socken oder Küchenmessern, denn es ist eine Familie.


Cousins

Was aber, wenn ein Teil bei dir im Haushalt keine Familie hat?

Eine Rolle Paketband zum Beispiel oder ein paar Inline-Skates.

Dann fragst du dich, ob es Cousins gibt.

Das wären in dem Fall andere Klebebänder (Tesafilm, Malerkrepp, usw) und bei den Inlinern könnten es andere Schuhe sein oder auch andere Sachen für Outdoor-Sport.

Es geht bei den Cousins also um Dinge, die ähnliche Funktionen haben, aber nicht gleich sind. Und wie auch im echten Leben können Dinge mehrere Cousins haben.


Die Vorteile der Kategorien Familie und Cousins

Indem du Sachen mit ihrer Familie oder ihren Cousins lagerst, schaffst du ziemlich klar abgegrenzte Kategorien. Das macht es einfach, Sachen aufzuräumen und wiederzufinden.

Wie du das noch einfacher machen kannst, siehst du bei iOrganize: Sie beschriftet alle Behälter, sogar Gefrierbeutel mit Kleinkram.



Organisieren nach Kategorie oder Funktion - Deine klare Linie

Mit ähnlichen Funktionen zusammen lagern

Manchmal macht es im Alltag aber wenig Sinn, gleichartige Sachen zusammen aufzubewahren.


Kollegen

Stattdessen spielt die Funktion eine größere Rolle. Das sind dann die Kollegen.

Hier ist die Idee, Sachen die zusammen genutzt werden auch gemeinsam zu lagern.

Das Paketband würde dann zum Beispiel zur Kategorie „Postversand“ gehören und mit Packpapier, Umschlägen und Briefmarken gelagert werden.

Die Inliner kämen mit den Protektoren in einen Beutel „Inline-Skates“, die dann zur größeren Kategorie „Outdoor-Sport“ gehören.

Was aber mit dem Helm?

Den trägt man schließlich beim Skten aber auch auf dem Fahrrad.

Da kommt dann Abwägung ins Spiel:

Wofür benutzt du ihn häufiger? Dann können das seine Kollegen sein.

Vielleicht gehört er aber auch zu seinen Cousins, nämlich den Kopfbedeckungen oder den Sachen, die du nutzt wenn du das Haus verlässt.


Noch ein Beispiel gefällig?

Was ist mit Handschuhen – Alltags-Handschuhe, Gartenhandschuhe, Putzhandschuhe, Skihandschuhe usw.

Eine Familie wäre nur jede Art von Handschuhen für sich.

Das ist ok wenn es zum Beispiel um die Skihandschuhe für die ganze Familie geht. Ein einzelnes Paar Fahrradhandschuhe als eigene Kategorie zu sehen, scheint aber etwas übertrieben.

Alle Handschuhe zusammen als Cousins zu sehen macht eher wenig Sinn: Eine große Kiste mit allen Handschuhen klingt nicht sehr praktisch.

Man könnte Cousins aber auch etwas enger sehen: Winterhandschuhe zum Beispiel oder Sporthandschuhe oder Arbeitshandschuhe.

Dann lägen aber die Putzhandschuhe fürs Bad (drinnen) bei den Gartenhandschuhen (draußen) und die Fahrradhandschuhe (Sommer) bei den Skihandschuhen (Winter).

Also Kollegen: Die Fahrradhandschuhe kommen mit der Hose und der Trinkflasche zum Beispiel in die Kategorie „Rennrad“ und die Alltagshandschuhe mit den Mützen und Schals in die Kategorie „Wintersachen“.

Ich glaube du verstehst worum es geht.


Aufräumen - aber wohin damit? - Deine klare Linie

Was ist mit nicht alltäglichen Sachen?

Besonders interessant wird es bei eher ungewöhnlichen Dingen.

Wohin gehört das Spezialwerkzeug für den Toilettendeckel? Ins Bad? Zum Werkzeug?

Oder die elektrischen Teelichter? Weihnachtsdeko? Kerzen? Haushaltsgegenstände mit Batterie?

Bei iOrganize gibt es übrigens eine Extra-Tüte für „kleine Sachen die zu irgendwas gehören, ich weiß aber grade nicht zu was“.


Du entscheidest, was beim Aufräumen zusammen gehört

Du siehst, das Konzept gibt dir nicht immer eindeutige Lösungen. Du musst weiter selber entscheiden, was für dich mit was zusammen gehört.


Mir macht es aber deutlich mehr Spaß, über Cousins und Kollegen nachzudenken, wenn ich entscheiden muss ob die Spezialglühbirne für den Backofen zu den anderen Glühbirnen kommt (Cousins) oder in die Schublade zu ihren Kollegen den Küchenutensilien.

Ich habe mich für die Küchenschublade entschieden.

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Ich bin Anna-Lena, deine Ordnungs-expertin aus Kassel.

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